F3F Bericht Donaupokal 2007

Am Samstag den 28.4. und Sonntag den 29.4. fand nun schon zum 39. Mal der traditionsreiche international besuchte Donaupokalbewerb der Modell - Segelflieger statt. Dieser Bewerb findet jährlich Ende April /Anfang Mai statt, wobei es zu dieser Jahreszeit allerdings noch nie so heiß war wie heuer.Gemeldet waren Teilnehmer aus 6 Nationen: Dänemark Deutschland, Tschechien, Slovakei, Ungarn und Österreich. Von Wettervorhersagen offenbar schlecht beeinflusst kamen dann beim Bewerb doch keine Teilnehmer aus Tschechien und Ungarn. Und auch aus Deutschland gab es Absagen wegen der ungünstigen Wettervorhersage. Aber mit 52 Starten war der Bewerb serh gut besucht. Samstag konnten 2 Durchgänge geflogen werden. Der SO Wind blies mit 3 - 7 m /sek zeitweilig war durch die starke Sonneneinstrahlung auch beste Thermik dabei. Nach 2 Durchgängen mussten wir, etwas früher als es geplant war, aufhören, da der Wind einschlief. Sonntag kam zuerst mäßiger NW Wind, der gegen Mittag recht kräftig wurde. So konnten wir am Sonntag noch weitere 3 Durchgänge fliegen. Geflogen wurde Sonntag praktisch durchgehend von 9 Uhr 30 bis 17 Uhr. Die Piloten hatten zwischen ihren Flügen sowieso genug Zeit zum fachsimpeln, ausruhen sowie zum stärken bei unserem Imbisswagen. Die Zeitnehmer, Wendemarkenrichter konnten sich abwechseln, sodas zwischen den Durchgängen keine Unterbrechungen nötig waren. Erstmals wurde bei diesem Bewerb die gruppenbezogene Wertung eingeführt. An den Ergebnissen kann man erkennen, das sich dadurch die unterschiedlichen Windbedingungen weniger auswirken, den bei schlechteren Bedingungen innerhalb einer Gruppe sinken die Punkte nicht so stark ab. So konnte beim letzten DG in einer Gruppe ein 1000er mit 50.78 erreicht werden, in einer anderen Gruppe ( der wind kam etwas ungünstiger) mit sogar 65.45. Beim 2. DG hingegen waren die Bedingungen über längere Zeit gleich so daß in allen 3 Gruppen der 1000er bei 50 bis 51 sek lag. Die Bestzeti des Bewerbes lag bei 46.61 und wurde im ersten DG erreicht. Allerding wäre es sehr wichtig wenn die zuständigen Stellen ein sauberes,eindeutiges undinternational anerkanntes Regelwerk zur gruppenbezogenen Wertung bei F3F endlich schaffen könnten.

Sieger wurde ein Wiener Modellflieger, Christian Schimanek, der schon jahrelang im Spitzenfeld mit dabei ist, diesen Bewerb aber nun zum ersten mal gewinnen konnte. Er flog mit einem selbstgebauten und selbstentwickelten Modell.

Wir freuen uns alle, daß es gelungen ist, selbst bei hoher teilnehmerzahl diese 5 Durchgänge in 2 Tagen fliegen zu können. Dies war nur durch den Einsatz aller Helfer möglich - herzlichen dank. Gratulation auch an alle gutplatzierten Piloten Wir hoffen auch alle auf ein Wiedersehen mit allen Piloten ende April 2008 beim 40. Donaupokalbewerb.

Weitere Fotos, Teilergebnisse usw. in kürze auf unserer Homepage: www.hmswien.com

Paul Ostermaier (Organisationsleiter)

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