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F3F Rahmenausschreibung
F3F........
......wer bremst verliert
Wer bremst verliert gilt besonders für die Klasse F3F, wo eine Strecke von 100 Meter, die sich parallel zur Hangkante befindet, nach 30 Sekunden Aufbauzeit, zehnmal so schnell wie möglich geflogen wird. Entscheidend für eine schnelle Zeit ist es, die Wenden möglichst ohne Außenzeiten zu fliegen, die Fahrt aus der Wende gut mitzunehmen und sich die Höhe für die zehn Strecken gut einzuteilen. Natürlich ist es auch entscheidend wo die Blase steht, um sie beim Höhe Tanken sowie auch beim Flug optimal zu nutzen. Bei gleichmäßigem Hangaufwind ohne Thermik, gibt es das beste Tragen meist direkt an der Hangkante, wodurch spektakuläre und Boden nahe Flüge mit durchschnittlich bis zu 150 km/h die Folge sind. Der Geschwindigkeitsrekord für die 1000 Meter liegt im Moment unter 30 Sekunden.
F3F Wettbewerbe werden seit über drei Jahrzehnten in Großbritannien, Island, Österreich, Tschechien, Slowakei, Norwegen, Dänemark und Deutschland abgehalten. In der letzten Zeit boomt die Klasse auch in Spanien, Portugal und besonders in Frankreich. Auch auf anderen Kontinenten entwickelt sich die Klasse. So gibt es in den USA verschiedenste Wettbewerbe. Auch in Venezuela, Taiwan und Honkong gibt es eine positive Entwicklung dieser Wettbewerbsklasse.
Regelwerk:
Definition:
Dieser Wettbewerb ist ein Geschwindigkeitsfliegen für funkgesteuerte Hangsegelmodelle. Es müssen wenigstens vier Durchgänge geflogen werden. Der Veranstalter soll so viele Durchgänge, wie es die Wettbewerbsbedingungen und die Zeit gestatten durchführen.
Merkmale von Hangsegelflugmodellen:
Merkmale von Hangsegelflugmodellen:
Max. Flächeninhalt: 150dm²
Max. Fluggewicht: 5 kg
Flächenbelastung 12-75g/cm²
Nasenradius der Rumpfspitze minimal 7,5 mm (analog F3B)
Der Wettbewerbsteilnehmer kann drei Flugmodelle im Wettbewerb verwenden. Er darf Teile der Flugmodelle zwischen den Durchgängen untereinander austauschen, vorausgesetzt, das so entstandene Flugmodell entspricht den Regeln und die Teile sind vor Wettbewerbsbeginn geprüft worden. Die Zugabe von Ballast innerhalb des Modelles ist erlaubt. Veränderungen der Geometrie oder des Flächeninhaltes sind nur erlaubt, wenn sie auf Entfernung durch die Funkfernsteuerung betätigt werden.
Wettbewerbsteilnehmer und Helfer:
Der Teilnehmer muß seine Funkfernsteuerung selbst bedienen. Jeder Wettbewerbsteilnehmer darf nur einen Helfer haben. Der Helfer darf den Teilnehmer nur unterstützen, bis das Modell zum ersten Mal die Grundlinie A überfliegt und nachdem die Zeitnahme für den Wertungsflug beendet ist. Der Pilot steht während des Wertungsfluges in der Mitte der Meßstrecke. Dort wird auch das Modell gestartet.
Begriffsbestimmung eines Versuches:
Ein Versuch gilt, wenn das Modell die Hand des Wettbewerbsteilnehmers oder seines Helfers verlassen hat.
Anzahl der Versuche:
Dem Teilnehmer ist ein Versuch zu jedem Durchgang gestattet. Ein Versuch darf wiederholt werden, wenn:
a) der Start behindert, verhindert oder durch Umstände nicht durchgeführt werden konnte, die außerhalb des Einflusses durch den Wettbewerbsteilnehmer lagen und dies durch die offiziellen Wertungsrichter zweifelsfrei beobachtet worden ist.
b) sein Flugmodell im Flug mit einem anderen Flugmodell oder einem Hindernis zusammenstößt und der Wettbewerbsteilnehmer keine Schuld trägt.
c) der Flug durch Fehler der Wertungsrichter nicht bewertet wurde.
Streichung eines Fluges:
a) der Wettbewerbsteilnehmer ein Flugmodell verwendet, das nicht den FAI-Regeln entspricht;
b) das Flugmodell während des Fluges irgendein Teil verliert;
c) der Helfer den Wettbewerbsteilnehmer während des gemessenen Fluges berät;
d) das Flugmodell von einem anderen als dem Wettbewerbsteilnehmer gesteuert wird;
e) der Flug wird nicht vollständig durchgeführt;
f) das Flugmodell außerhalb der festgelegten Landezone landet;
g) das Modell nicht innerhalb von einer Minute, nachdem das Startzeichen gegeben worden ist, gestartet wird;
h) das Modell nicht innerhalb von 5 Sekunden nach Ausflug aus der Meßstrecke nicht wieder auf Startniveau ist;
Organisation von Starts:
Der Wettbewerbsteilnehmer hat drei Minuten Vorbereitungszeit, nachdem er zur Startstelle gerufen worden ist.
Nach drei Minuten kann der Startstellenleiter das Startzeichen geben hat. Nachdem der Startstellenleiter das Starzeichen gegeben hat, muß der Wettbewerbsteilnehmer oder sein Helfer das Flugmodell innerhalb einer Minute starten. Der Wettbewerbsteilnehmer oder sein Helfer müssen das Flugmodell mit der Hand aus dem Startraum heraus starten, der vom Veranstalter festgelegt wurde.
Die Zeit vom Start bis zu dem Augenblick, an dem das Flugmodell in den Geschwindigkeitskurs einfliegt, darf 30 Sekunden nicht überschreiten. Ist das Flugmodell nicht innerhalb der 30 Sekunden in den Geschwindigkeitskurs eingeflogen, beginnt die Zeitnehmung in dem Augenblick, an dem die 30 Sekunden abgelaufen sind. Dies muß von den Wertungsrichtern bekanntgegeben werden.Der Wertungsrichter zählt vorher für den Wettbewerbsteilnehmer die abgelaufenen Sekunden. Die ersten 25 Sekunden werden in 5-Sekundenschritten, die restlichen 5 Sekunden einzeln laut angesagt. Während des Wertungsfluges werden die geflogenen Strecken dem Wettbewerbsteilnehmer durch den Wertungsrichter mitgeteilt.
Die Flugaufgabe:
Die Flugaufgabe besteht darin, 1000 Meter auf einem geschlossenen Geschwindigkeitskurs von 100 Meter Länge in der kürzesten Zeit zu fliegen, beginnend in dem Augenblick, an dem das Modell zum ersten Mal die Grundlinie A in Richtung B überfliegt.
Ist es aufgrund der spezifischen Eigenschaften des Hanges nicht möglich, eine Meßstrecke von 100 m aufzubauen, kann diese in Ausnahmefällen bis 80 m verkürzt werden.
Der Geschwindigkeitskurs:
Der Kurs wird entlang der Hangkante gelegt und wird an beiden Enden durch je zwei deutlich sichtbare Flaggen gekennzeichnet. Der Veranstalter muß sicherstellen, daß die Wendeebenen parallel liegen und senkrecht zur Hauptrichtung der Hangkante stehen.
Abhängig von den Gegebenheiten, sind die beiden Wendelinien mit Grundlinie A und B zu bezeichnen.
Basis A ist die offizielle Startebene. An der Grundlinie A und der Grundlinie B bestimmt jeweils ein Wertungsrichter den Durchflug des Modells (Schwerpunkt) durch ein akustisches Signal, wenn das Flugmodell den Geschwindigkeitskurs verläßt. Das Signal ertönt auch, wenn das Modell die Grundlinie A das erste Mal in Richtung B durchfliegt.
Bewertung:
Die Flüge werden von drei Sportzeugen bewertet, die nicht für alle Wettbewerbsteilnehmer die gleichen sein müssen (Wendemarke A, B und Mitte).
Die Aufgabe der Sportzeugen ist es zu kontrollieren, dass die Flüge den Regeln entsprechen, als Zeitnehmer zu agieren und sicherzustellen, dass die richtige Distanz geflogen wird.
Wertung:
Das Ergebnis des Fluges wird in Sekunden und Hundertstelsekunden für jene Flugzeit angegeben, die jeder Teilnehmer geflogen hat. Zur Feststellung des Durchganges wird das Ergebnis des Wettbewerbsteilnehmers wie folgt umgerechnet:
1000 * P1/PW
Dabei ist P1 das Ergebnis des Wettbewerbsteilnehmers und PW das beste Resultat des Durchganges.
Endergebnis:
Die Summe, der vom Teilnehmer erzielten Punkte in den einzelnen Durchgängen, ergibt seinen Platz im Endergebnis. Das niedrigste Durchgangsergebnis jedes Wettbewerbsteilnehmers wird gestrichen. Ab 14 geflogenen Durchgängen werden die beiden schlechtesten Durchgänge jedes Wettbewerbsteilnehmers gestrichen. Die Summe der übrigen zusammengezählt, ergibt seine Endplazierung.
Sicherheit:
Die Messeinrichtungen für die Wertungsrichter muss, soweit wie es sinnvoll ist, von der Hangkante entfernt im Lee aufgebaut werden. Jedes Überfliegen der markierten und mit Messeinrichtung überwachten Sicherheitslinie während des Wertungsfluges, wird mit 100 Strafunkten belegt. Diese werden nach Wettbewerbsende vom Gesamtergebnis abgezogen und können nicht gestrichen werden.
Organisation des Wettbewerbes:
Der Wettbewerb muß an einer Stelle durchgeführt werden, die für das Segelfliegen am Hang geeignet ist. Bei Festlegung von Start, Landefeld und der Wendeebene muß der Veranstalter die Gegebenheiten des Geländes und die Windrichtung berücksichtigen.
Änderungen:
Jede Änderung von Fluggelände und Landefeldern darf nur zwischen den Durchgängen, oder wenn Gruppeneinteilungen vorgenommen wurden, zwischen Gruppenwechseln vorgenommen werden.
Unterbrechung:
Ein Durchgang muß unterbrochen werden, wenn:
a) die Windgeschwindigkeit ununterbrochen geringer als 3m/s oder höher als 25m/s ist;
b) die Windrichtung ununterbrochen mehr als 45° von einer Linie abweicht, die senkrecht zur Hauptrichtung des Flugkurses steht;
Ein laufender Durchgang wird abgebrochen, wenn:
a) die Unterbrechung länger als 30 Minuten dauert;
b) weniger als 50% der Teilnehmer nicht in der Lage waren, die Aufgabe zu erfüllen. Und zwar ohne, dass die Bedingung "ununterbrochen" (mehr als 20 Sekunden) eingetreten wäre, welche automatisch Wiederholungen auslöst;
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